Die Winkelgetriebe von abp garantieren eine präzise Drehmomentübertragung um 90 Grad – kompakt, leistungsstark und zuverlässig.
Unsere Winkelgetriebe, gefertigt aus erstklassigen Materialien, vereinen Effizienz, Präzision und eine lange Lebensdauer in einer kompakten Bauweise. Mit einem Drehmomentbereich von 35 bis 250 Ncm sind sie ideal für Anwendungen in der Medizintechnik, Robotik und vielen anderen anspruchsvollen Bereichen.
Egal, ob Sie Prototypen, kleine Serienfertigungen oder maßgeschneiderte Sonderlösungen benötigen, wir stehen Ihnen als Partner zur Seite – für eine perfekte Auslegung und individuelle Umsetzung.
Winkelgetriebe sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Drehbewegungen und Drehzahlen um 90 Grad zu übertragen. Sie kommen oft zum Einsatz, wenn der Bauraum eingeschränkt und gleichzeitig höchste Effizienz gefordert ist.
Durch die Auswahl der Abtriebswelle nach links oder rechts kann gleichzeitig die Drehzahl je nach Anforderung ins Schnelle oder Langsame angepasst werden. Die Abtriebswelle kann auch in beide Richtungen gewählt werden. Eine kompakte Bauart mit 2-seitiger Befestigungsmöglichkeit ermöglicht beste Effizienz bei minimalem Platzbedarf.
Dank ihrer kompakten Bauweise und präzisen Funktionalität sind sie ideal für zahlreiche industrielle und technische Anwendungen.
Mit nunmehr 25 Jahren Erfahrung setzen wir bei abp Antriebstechnik Maßstäbe in der Entwicklung und Fertigung von Winkelgetrieben in kleinsten und mittleren Abmessungen. Unsere Produkte verbinden höchste Präzision, Laufruhe und Leistung bei kleinsten Abmessungen und gewährleisten eine lange Lebensdauer. Egal, ob in der Medizintechnik, Robotik oder in anderen anspruchsvollen Bereichen.
Unsere Lösungen sorgen dafür, dass in Ihren Projekten Getriebe mit größter Zuverlässigkeit und Effizienz eingesetzt werden. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir die optimale Lösung für Ihre Anforderungen – ob kompakte Kegelradgetriebe in offener Bauform, Kegelradgetriebe in geschlossener Bauform oder Schneckenradgetriebe.
Auf dieser Seite haben wir alle häufig gestellten Fragen zum Thema Winkelgetriebe für Sie zusammengefasst. Nicht das Richtige dabei? Kontaktieren Sie uns jetzt – wir beraten Sie gerne persönlich!
Winkelgetriebe sind mechanische Getriebeeinheiten, die Drehbewegungen und Drehzahlen um einen 90-Grad-Winkel übertragen.
Durch unterschiedliche Verzahnungsarten – wie Kegelradgetrieben, Schneckenradgetrieben oder Hypoidgetrieben – können verschiedenste Übersetzungen, Drehmomente und Anforderungen realisiert werden.
Winkelgetriebe werden häufig in Anwendungen eingesetzt, bei denen wenig Platz zur Verfügung steht, aber dennoch hohe Effizienz und Präzision erforderlich sind. Typische Einsatzbereiche sind die Medizintechnik, Robotik und industrielle Automatisierung.
Sie bestehen aus einem Gehäuse, in dem mindestens zwei Zahnrädern angeordnet sind. Die Zahnräder sind so angeordnet, dass die Drehbewegung einer Welle auf eine andere Welle übertragen werden kann. Die beiden Wellen befinden sich zumeist in einem rechten Winkel zueinander. Die gängigsten einstufigen Winkelgetriebetypen sind Kegel- und Schneckenradgetriebe.
Es gibt verschiedene Bauarten von Winkelgetrieben, die sich in Aufbau, Effizienz und Einsatz unterscheiden und dadurch auf spezifische Anwendungen und Anforderungen zugeschnitten sind.
Zu den häufigsten Typen zählen:
Kegelradgetriebe in offener Bauform: Die offene Bauweise dieses Getriebes ermöglicht eine leichte Überprüfung hinsichtlich Verschleiß sowie den einfachen Austausch der Zahnräder und des Kegelritzels. Damit ist sie besonders servicefreundlich und wird häufig in Anwendungen eingesetzt, in denen Wartung und Inspektion regelmäßig und ohne großen Aufwand erfolgen sollen.
Kegelradgetriebe in geschlossener Bauform: Im Gegensatz zu den Kegelradgetrieben mit offener Bauform sind geschlossene Kegelradgetriebe vollständig gekapselt. Das Gehäuse schützt die Verzahnung vor Staub, Schmutz, Feuchtigkeit oder chemischen Einflüssen und sorgt für eine gleichmäßige Schmierung der Zahnräder. Dadurch können sie auch in anspruchsvollen Umgebungen wie etwa in der Lebensmittelindustrie oder Verpackungstechnik eingesetzt werden.
Schneckenradgetriebe: Schneckenradgetriebe bestehen aus einer Schnecke und einem rechtwinklig dazu stehenden Schneckenrad. Auf diese Weise kann eine hohe Untersetzung auf engem Raum realisiert werden – auch bei einem Achsversatz: Die Eingangs- und Ausgangswelle müssen nicht auf einer Höhe liegen, was zusätzliche Konstruktionsfreiheit bietet. Zudem arbeiten Schneckengetriebe sehr ruhig und vibrationsarm, was sie für Anwendungen in der Robotik, Fördertechnik oder in Positionierungssystemen interessant macht.
Hypoidgetriebe: Hypoidgetriebe sind eine Spezialform der Kegelradgetriebe und kombinieren die Vorteile der Kegelrad- und Schneckenradgetriebe: Die Achsen von Eingangs- und Ausgangswelle treffen bei Hypoidgetrieben nicht exakt im rechten Winkel aufeinander, sondern haben einen leichten Versatz. Dadurch kann die Kraft besonders weich und leise übertragen werden. So ermöglichen Hypoidgetriebe hohe Übersetzungen bei gleichzeitig gutem Wirkungsgrad und sehr ruhigem Lauf.
Neben der Serienfertigung in Klein- und Mittelserien, gehören auch Sonderfertigungen und Getriebeauslegungen zu unseren Stärken. Winkelgetriebe von abp sind durch ihre hohe Übertragungsgenauigkeit und extreme Langlebigkeit für den industriellen Einsatz prädestiniert. Kommen Sie gerne auf uns zu, wir finden gemeinsam die passende Lösung für Ihre Anforderungen.
Die Winkelgetriebe von abp Antriebstechnik bieten mehrere Vorteile, darunter:
Dazu kommen unsere umfangreichen Services – von Beratung über Prototypenbau bis hin zur Serienfertigung in Deutschland.
Die Wahl der Materialien hat einen entscheidenden Einfluss auf die Haltbarkeit, den Wirkungsgrad und die Lebensdauer eines Winkelgetriebes. Unterschiedliche Branchen und Anwendungen stellen ganz eigene Anforderungen an Belastbarkeit, Gewicht und Geräuschentwicklung – deshalb kommen verschiedene Werkstoffe zum Einsatz.
Gehärteter Stahl wird vor allem für die Zahnräder und Kegelritzel eingesetzt. Er bietet maximale Festigkeit, hohe Verschleißbeständigkeit und ist damit ideal für Anwendungen, bei denen große Drehmomente übertragen werden müssen.
Aluminium wird bevorzugt für Gehäuse und tragende Teile genutzt. Es ist leicht, korrosionsbeständig und erlaubt kompakte Aufbauten, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen.
Technische Kunststoffe finden vor allem dort Verwendung, wo Geräuschentwicklung minimiert werden soll oder wo geringe Lasten übertragen werden.
In vielen Fällen wird eine Kombination dieser Materialien genutzt. Bei abp Antriebstechnik wird jedes Winkelgetriebe hinsichtlich Materialauswahl und Auslegung an die jeweilige Anwendung angepasst. So können wir sicherstellen, dass Ihr Getriebe genau die Eigenschaften besitzt, die Sie für Ihren Einsatzbereich benötigen.
Die Effizienz eines Winkelgetriebes wird von mehreren Faktoren beeinflusst:
Der Wartungsaufwand hängt von der (offen/geschlossen), Verzahnungsarten (z. B. bei Kegelradgetrieben, Hypoid, Schnecke), Drehzahlen/Drehmomente, Umgebung und Schmierung ab. Grundsätzlich gilt: Ein gut gefertigtes Getriebe mit passender Schmierung bleibt lange zuverlässig – Wartung sorgt dafür, dass Wirkungsgrad, Präzision und Lebensdauer hoch bleiben.
Eine entscheidende Rolle spielt die Schmierung. Bei offenen Bauformen ist in der Regel eine regelmäßige Nachschmierung mit Fett erforderlich, während geschlossene Bauformen deutlich wartungsärmer sind, da sie in einem Ölbad oder mit dauerhafter Fettschmierung betrieben werden. Dennoch sollte auch hier in festgelegten Intervallen überprüft werden, ob Ölqualität und Füllstand den Anforderungen entsprechen. Die richtige Ölviskosität – beispielsweise ISO VG 68 bis 220 – und die Auswahl von Schmierstoffen mit EP-Additiven sind dabei besonders wichtig, um Zahnräder und Kegelritzel vor Verschleiß zu schützen.
Ein weiterer zentraler Punkt der Wartung ist die mechanische Kontrolle. Die Ausrichtung der Achsen muss regelmäßig überprüft werden, um zusätzliche Belastungen und frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Befestigungsschrauben und Klemmnaben bei Hohlwellen sollten nach den ersten Betriebsstunden und dann in festen Abständen nachgezogen werden. Auch Dichtungen und Gehäuseflächen gilt es zu kontrollieren, damit keine Undichtigkeiten entstehen, die die Schmierung beeinträchtigen könnten.
Zur Funktionsprüfung gehört außerdem die regelmäßige Sichtkontrolle von Zahnrädern und Lagern, soweit sie zugänglich sind. Veränderungen im Geräusch- oder Vibrationsverhalten sind oft frühe Anzeichen dafür, dass eine Komponente nicht mehr im optimalen Zustand arbeitet. Ebenso sollte das Gehäuse auf Risse oder sonstige Beschädigungen untersucht werden.
Als Richtwert empfehlen sich nach 50 bis 100 Betriebsstunden eine erste Kontrolle von Ölstand, Geräuschverhalten und Befestigungen. Nach 500 bis 1.000 Betriebsstunden beziehungsweise vierteljährlich sollten Sichtprüfungen durchgeführt und bei offenen Bauformen nachgeschmiert werden. In Intervallen von 2.000 bis 4.000 Betriebsstunden oder mindestens einmal jährlich ist ein Ölwechsel bei geschlossenen Bauformen sinnvoll, ebenso eine genauere Überprüfung von Lagern und Zahnflanken. Bei hohen Temperaturen, starken Lasten oder rauer Umgebung können diese Intervalle entsprechend verkürzt werden.
Der Wirkungsgrad eines Winkelgetriebes hängt stark von der Bauart, den eingesetzten Verzahnungsarten, dem Aufbau und der Qualität der Schmierung ab.
In der Praxis bedeutet das: Je nach Anforderung kann ein etwas niedrigerer Wirkungsgrad akzeptabel sein, wenn dafür andere Vorteile wie Laufruhe, Achsversatz oder Platzersparnis im Vordergrund stehen.
Winkelgetriebe können mit unterschiedlichen Verzahnungsarten gefertigt werden. Die Verzahnungsart bestimmt, wie die Zähne der Zahnräder ineinandergreifen und hat großen Einfluss auf den Wirkungsgrad, die Laufruhe, die Belastbarkeit sowie die Lebensdauer eines Winkelgetriebes. Man unterscheidet mehrere grundlegende Varianten:
Bei der Geradverzahnung verlaufen die Zahnflanken gerade und stehen parallel zueinander. Diese Bauform gilt als besonders robust und einfach herzustellen, weshalb sie kostengünstig ist. Allerdings greifen die Zähne schlagartig ineinander, wodurch bei höheren Drehzahlen deutlich hörbare Geräusche und Vibrationen entstehen können. Sie eignet sich daher vor allem für weniger anspruchsvolle Anwendungen, bei denen es in erster Linie auf Zuverlässigkeit und einfache Wartung ankommt.
Die Schrägverzahnung zeichnet sich dadurch aus, dass die Zahnflanken schräg angeordnet sind. Dadurch kommen die Zähne nach und nach in Kontakt, was für einen ruhigen Lauf sorgt. Die Geräuschentwicklung ist geringer und die Tragfähigkeit höher, gleichzeitig verbessert sich auch der Wirkungsgrad im Vergleich zur Geradverzahnung. Der Nachteil liegt in der aufwendigeren Herstellung und in den Axialkräften, die durch die Schrägstellung entstehen und von den Lagern aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind präzise Anwendungen wie beispielsweise in der Robotik.
Die Hypoidverzahnung ist eine Spezialform der Schrägverzahnung und erlaubt einen Achsversatz zwischen An- und Abtriebswelle. Das bedeutet, dass die Wellen nicht exakt auf einer Höhe liegen müssen. Hypoidverzahnungen zeichnen sich durch einen besonders leisen Lauf, eine hohe Tragfähigkeit und die Möglichkeit zur Übertragung großer Drehmomente aus. Sie sind allerdings komplexer in der Fertigung und stellen höhere Anforderungen an die Schmierung. Verwendet werden Hypoidverzahnungen unter anderem im Maschinenbau oder in der Robotik.
Bei der Schneckenverzahnung greift eine schraubenförmige Schnecke in ein Schneckenrad, wodurch sehr hohe Untersetzungen auf engem Raum realisiert werden können. Ein besonderer Vorteil ist die Selbsthemmung: Das Schneckenrad kann die Schnecke nicht zurückdrehen, was in vielen Anwendungen eine zusätzliche Sicherheit bietet. Schneckengetriebe laufen sehr ruhig und vibrationsarm, erreichen jedoch nur einen Wirkungsgrad zwischen 70 und 90 Prozent, da mehr Reibung entsteht. Sie werden häufig in der Fördertechnik oder in Positioniersystemen eingesetzt.
Wir bei abp bieten sowohl Standard-Artikel mit bewährten Verzahnungsarten als auch individuelle Auslegungen, bei denen die Verzahnung speziell auf Ihre Anwendung abgestimmt wird. So können wir sicherstellen, dass Ihr Getriebe genau die richtige Kombination aus Effizienz, Präzision und Lebensdauer bietet.
Die Übersetzung eines Winkelgetriebes bestimmt das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangsdrehzahl und beeinflusst damit direkt sowohl die Geschwindigkeit als auch das übertragene Drehmoment.
Im Normalfall liegt das Übersetzungsverhältnis bei Winkelgetrieben zwischen 1:1 und 1:5.
Wir bei abp Antriebstechnik bieten Standard-Übersetzungen von 1:1, 1:2 und 1:3 an. Damit decken wir einen Großteil der gängigen Anforderungen ab. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, durch eine individuelle Anpassung das Übersetzungsverhältnis exakt auf Ihre Anwendung zuzuschneiden.
Beim Einbau eines Winkelgetriebes spielt Präzision eine große Rolle, damit das Getriebe effizient arbeiten kann und seine volle Lebensdauer erreicht. Folgende Punkte sind besonders wichtig: